Yasmin Sweid, junge Frau aus Syrien, zu Gast bei den Landfrauen

Über Lydia Burmann, die mit der Familie von Jasmin Sweid aus Syrien befreundet ist , wurden die Landfrauen Riemsloh- Hoyel auf die junge Frau, bzw. auf deren Familie aufmerksam.
In der vergangenen Woche war Yasmin Sweid bei den Landfrauen eingeladen, um ihren Weg nach Deutschland und ihr Leben hier zu schildern. Etwa 1 Jahr lebt die Syrerin mit der Familie nun in Deutschland. Ihre Heimat, in der Nähe von Damaskus, erlebt sie als ein Ort mit vielen Religionen, vor allem aber mit Muslimen, zu denen auch Yasmins Familie gehört. Sie grüßen einander mit den Worten „Friede sei mit dir“, übersetzt. Wichtig sind den Syrern Familien und besonders die Kinder.
 Ähnlich  wie in Deutschland, sind 9 Jahre Schulpflicht, beinhaltet aber kein Kunst- oder Sportunterricht.
Als es 2011 in ihrem Heimatort zu militärischen Auseinandersetzungen kommt, haben sie Angst. Während die Mutter mit den Kindern zur Großmutter in andere Stadt zieht, wo es noch friedlich ist, reist der Vater über die Türkei auf dem Seeweg nach Deutschland. Im Rahmen der Familienzusammenführung durften auch Mutter und Kinder in Deutschland einreisen.
Yasmin,  in Deutschland angekommen bewundert die Natur. Ihr fällt die Freundlichkeit der Menschen auf. Sie ist erstaunt über die Fragen der Mitschüler, die annehmen, dass sie in Syrien keine Lebensqualität gehabt hätten, kein Fernsehen kennen und kein Computer.
 Inzwischen besucht sie die 10. Klasse der IGS in Melle. In diesem Jahr hat sie bereits sehr gut Deutsch gelernt und ein ehrgeiziges Ziel vor Augen. Auf jeden Fall möchte sie Abitur machen und anschließend Medizin studieren. Yasmin ist  dankbar für die Hilfe, die sie erfahren hat, gibt aber zu bedenken, dass sie noch lange braucht um in ihrer neuen Sprache perfekt zu sein. Kontakte zu deutschen Mitschülern und Familien sind sehr wenig.
Jasmin und ihre Familie sind froh, dass ihnen die Nachbarin Sprachkurse empfohlen hat. Sie greifen bei den Erwachsenen allerdings nicht so schnell, da innerhalb der Familie kein Deutsch gesprochen wird, während die Kinder in der Schule leichter lernen. Yasmins Mutter betont, viele Worte sind im Kopf, aber sie fügen sich nicht so schnell zu Sätzen. Die Deutschen würden sehr schnell sprechen und weicht darum gerne auf die englische Sprache aus. Eine weitere Schwierigkeit seien die anspruchsvollen Sprachtests.  In der anschließenden Diskussion überlegen die Landfrauen, ob Praktika eine Möglichkeit seien, besser Deutsch zu lernen, um damit die Integration zu fördern.
Ein interessanter Nachmittag für die Landfrauen und ebenso für ihre syrischen Gäste.

 

Yasmin schreibt ins Gästebuch der Landfrauen in arabisch- syrischer Sprache:
„Danke, dass wir eingeladen sind und sie unsere Geschichte hören möchten.“

 

 

 


Halbtagsfahrt nach Ibbenbüren

Einen der heißesten Tage in diesem Sommer, den 26.06.2019 hatten sich die LandFrauen Riemsloh- Hoyel ausgesucht, um die Hortensiengärtnerei Spieker in Ibbenbüren zu besichtigen.

 

Nicht nur für die Damen war das Wetter Stress, auch für die Blumen. Die Gewächshäuser mußten mit Ventilatoren gelüftet werden und die Hortensien,  im Freiland wurden mit Wasser besprüht, damit sie keine Sonnenschäden bekamen.

 

Alle Pflanzen werden aus Stecklingen von eigenen Blumen gezogen und wachsen in Töpfen heran. Herr Spieker gab Tipps zur Aufzucht, Pflege und  zu Ansprüchen der Hortensien. Viele Fragen konnte der Fachmann beantworten.
Von der Farben- und Sortenvielfalt waren die LandFrauen begeistert und nach dem 2 stündigen Rundgang und dem Besuch im Hofladen, wurde der Bus mit vielen Schönheiten aus der Gärtnerei beladen.    

 

Anschließend konnten sich die Damen im nahe gelegen Café stärken,  bevor der Heimweg angetreten wurde.

 


Musik und Cocktails in der Scheune

Unter großen alten Bäumen, in der Fachwerkscheune auf dem Hof Eppmann in Bennien fand der Musik- und Cocktailabend der Landfrauen Riemsloh- Hoyel am Freitag, den 17. 5. statt.
Ein tolles Ambiente für diesen Abend, die Scheune, in der es unter anderem viele alte Gebrauchsgenstände und Informationen zum Dorf Bennien zu bewundern und zu lesen gibt.

 

130 Besucher waren der Einladung gefolgt, um die Musik des Gitarren- und Gesangsduo Rene Glizinski und Thorsten Rosensträter zu hören.

Eine bunte Mischung aus Rock, Pop, deutschen Schlagern und Volksliedern hatten die Musiker zusammengestellt. Damit wurden sie dem gemischten Publikum gerecht. Viele interessierte Gäste, ältere und jüngere Landfrauen, kamen bei den Songs auf ihre Kosten.
Bekannte Lieder von Simon & Garfunkel, Bob Dylan, Peter Maffey, Udo Jürgens und vielen anderen, gehörten zum Programm. Da war mitklatschen, mitsingen und sich im Rhythmus wiegen angesagt. Die begeisterten Zuhörer in Stuhlreihen und an Stehtischen sparten nicht mit Applaus.

Von den Cocktails, die im Nebenraum der Scheune angeboten wurden, machte das Publikum gerne Gebrauch. Ein besonderer Genuss, am zwar kühlen Abend, aber unter freiem Himmel die Getränke zu genießen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Nach der Pause durften vom Publikum Lieder ausgesucht werden. Das Musik- Duo wurde nicht müde die gewünschten Hits zu spielen und weiter für gute Stimmung zu sorgen.
Mit „Ein Bett im Kornfeld“, „Ich war noch niemals in New York“, „Über den Wolken“, „Proud Mary“ und viele weitere Songs brachten die Musikfans dazu, laut mit zu singen.

 

Ein wunderbarer Abend mit Lob für Rosensträter und Glizinski, die den Geschmack des Publikums getroffen hatten und Dank an die Landfrauen für die Organisation, endete um 23.30 Uhr, nicht zuletzt mit der Bitte um Wiederholung.


Landfrauen erstellen Nisthölzer für Wildbienen

 

In Zusammenarbeit mit KLAr Melle, haben die Landfrauen Riemsloh- Hoyel mit Kindern und Enkelkindern Nisthilfen für Wildbienen erstellt. Neben praktischer Anleitung gab Fachmann Sascha Brocks  viele Informationen rund um das Thema Insekten.

Kinder und Erwachsene waren erstaunt zu hören, dass es über 500 Arten von Wildbienen bei uns gibt. Ihre Lebensweise unterscheidet sich vollständig von den Honigbienen, die ja allen bekannt sind. Anhand von Bildern zeigte Brocks den Teilnehmern, wie die Bohrlöcher im Holz von den Insekten angenommen werden. Tief im Loch werden abwechselnd Ei und Blütenpollen abgelegt und anschließend wird die Öffnung verschlossen. So können die Eier heran reifen, sich zu Larven entwickeln, sich verpuppen und dann zu neuen Wildbienen werden.
Die Landfrauen waren gut vorbereitet. Von einer Eiche, die bereits vor einem Jahr umgeweht war, haben sie passende Holzscheiben und Stücke schneiden lassen. Nach Vorlagen von Herrn Brocks oder einfach nach Lust und Laune wurden von den Frauen und Kindern mit wachsender Begeisterung Löcher in die Holzstücke gebohrt. Ein Brett, als Dach auf geschraubt, soll vor Feuchtigkeit und Regen schützen.
Wenn das Bohrloch verschlossen ist, ist die Kinderstube eingerichtet und die Landfrauen und Kinder können den Erfolg ihrer Arbeit kontrolieren. Danke schön sagten die Landfrauen Sascha Brocks, für den Nachmittag. Es machte großen Spaß, sich mit den Abläufen in der Natur zu befassen und es ist wichtig, sie Kindern nahe zu bringen.   


Neuer Vorstand bei den Landfrauen Riemsloh- Hoyel

 

Die Landfrauen Riemsloh- Hoyel haben sich neu aufgestellt. Bei ihrer Wahl Anfang Februar sind neue Gesichter zu den bewährten Vorstandsmitgliedern hinzugekommen.
Ein Wechsel nach vielen Jahren ehrenamtlicher Arbeit und nicht zuletzt aus Altersgründen ergab sich bei der alle vier Jahre stattfindenden Vorstandswahl. Neben Regularien und Geschäftsbericht gab es zunächst das gemeinsame Frühstück.

 

In ihrem Jahresbericht 2018 lies Renate Brünger das Jahr Revue passieren. Dabei betonte die scheidende Vorsitzende die gute Zusammenarbeit des alten Vorstands, mit vielen Aktivitäten und gelungenen Programmen, die vielen Landfrauen unterschiedlichen Alters gerecht wurde.

 

Drei Vorstandsmitglieder wurden nach der Wahl verabschiedet: Kirsten Eppmann, Irmtraut Kirchhoff und Gundel Gunst. Zur neuen Vorsitzenden wurde Monika Voss gewählt, als 1. stellvertretende Vorsitzende Gerda Stolle, als 2. stellvertretende Vorsitzende Renate Brünger, Adelheid Bißmeyer neu als Kassiererin und Elisabeth Kollmeyer als Schriftführerin bestätigt.

Ebenfalls neu gewählt wurden die Beisitzerinnen Lydia Burmann, Renate Weiß und Ute Abing. Monika Voss bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und wünschte sich vom neu gewählten Vorstand gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei der gemeinsamen Arbeit.

Erklärtes Ziel des neuen Vorstands ist es weiterhin ein attraktives und vielseitiges Programm für ihre Mitglieder an zu bieten und möglichst neue auch jüngere Frauen an zu sprechen.

 

In ihrer 1. Handlung nach der Neuwahl bedanke sich Monika Voss bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern mit Blumen und einem Geschenk, ein Gutschein fürs GOP-Kabarett in Bad Oyenhausen, bei Gundel Gunst für 36 Jahre Kassiererin der Landfrauen Riemsloh- Hoyel.

 

 

 


Radtour zum Gut Höpker in Kilver, Kreis Herford

 

Das habe ich nicht gewusst, dass in unserer Nähe so ein schönes Anwesen ist!“

 

Das war der Spruch den man an diesem Tag mehrfach hören konnte. Das Landgut Höpker in Kilver mit großen landwirtschaftlichen Flächen und einem burgähnlichem Herrenhaus ist ein Kleinod in der Gemeinde Rödinghausen.

 

35 LandFrauen aus Riemsloh- Hoyel machten sich im Juli 2019 mit dem Rad oder Auto auf, den idyllischen Garten zu besichtigen. Ein großer Park mit vielen alten Bäumen, mit Bänken und verschiedenen lauschigen Sitzecken luden zum verweilen ein.

 

Staudenbeete in der Sonne gelegen, Beete mit Sommerblumen, Hortensien und Rosen erfreuten die LandFrauen. Klimatis an alten Bruchsteinwänden und eine stattliche Funkiensammlung im Schatten der alten Mauern galt es zu bewundern.

 

Eine Treppe führte vom Garten direkt ins obere Geschoss des Herrenhauses. Dort befindet sich ein Trauzimmer, eingerichtet mit historischen Möbeln, Malereien an den Türen und Platz für eine kleine Hochzeitsgesellschaft.

 

Ein Ausflug der sich sehr gelohnt hat, waren sich die LandFrauen einig. Zum Abschluß gab es einen Imbiss und Getränke in einem nahe gelegenen Bauernhofcafe´.