Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung der Meller Landfrauen fand am 13.6. mit 44 Frauen im Antik Café statt. Bei einem reichhaltigen Frühstück konnten sich die Mitglieder angeregt austauschen. Anschließend führte die Vorsitzende Anneliese Hengstmann die JHV durch. Nach dem Totengedenken gab es Berichte aus den Ausschüssen, einen Tätigkeitsbericht, sowie den Bericht der Kassenführerin.  
Die Kassenprüferinnen hatten eine ordnungsgemäße Kassenführung bestätigt, somit wurde der Vorstand entlastet.

Nach dem offiziellen Teil sprach die Jägerin Frau Helge Klinger über die Rehkitzrettung die aktuell rundherum im Einsatz ist. Außerdem machte sie noch einmal deutlich warum die Leinenpflicht für die Hunde so wichtig ist.
Nach dem Hinweis auf den Tag des offenen Hofes am 19.6.22 schloss die Vorsitzende die Versammlung.


Radtour nach Buer

Am Freitag, den 27.5. trafen sich 12 Meller LandFrauen mit ihren Rädern am ZOB in Melle.
Über Bakum, Oldendorf, Ostenwalde und Hustädte radelten sie durch die herrliche Landschaft bis zum jüdischen Friedhof in Buer.

Dort kamen weitere Frauen dazu und alle wurden von Frau Poggemeyer- eine Kennerin der jüdischen Kultur und der Gemeinden in der Umgebung - freundlich empfangen.
 Frau Poggemeyer hielt einen Vortrag über den Friedhof und erklärte uns, dass man dort nicht zwischen den Gräbern herumlaufen darf, um die Ruhe der Verstorbenen nicht zu stören.
 Die Frauen erhielten viele spannende Informationen über die Entstehung und Geschichte des Friedhofes und des besonderen Eingangstores.
 Da Frau Poggemeyer mit der Familie von Ilse Losa (eine jüdische Familie, die in Melle und Buer gelebt hat) befreundet war, hatten ihre Erläuterungen eine besondere Qualität.

 

Anschließend fuhr die Gruppe zu den Stolpersteinen im Ortskern.

 

Inzwischen war es ziemlich kalt und windig, deshalb wurde das Treffen in den Bueraner Hof verlegt, um bei Getränken und gutem Essen weiteres über die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Melle zu hören.

Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, die den Frauen gut gefallen hat.


Spaziergang mit Fotografie

Am Mittwoch, den 4. Mai, trafen sich 26 Landfrauen am Weberhaus zu einem Spaziergang mit Fotografie.
Bei perfektem Frühlingswetter erklärte uns die Fotografin Gabriele Niehaus und ihre Mitarbeiterin Heike Syska wie man mit dem Handy oder einer Kamera mit einfachen Mitteln schöne Fotos machen kann.

Die sehr interessierten Landfrauen stellten viele Fragen und ließen sich bei den Kameras und Handys besondere Funktionen für schöne Fotos erklären. Worauf muss ich achten, damit bei einem Foto in freier Natur das Licht mein Foto unterstützt, was ist bei einem Portrait wichtig, wann dürfen Licht und Schatten sich auf einem Foto ergänzen? Dieses und noch viele Fragen mehr wurden von den beiden Expertinnen beantwortet. Die Landfrauen probierten vieles aus und genossen nebenbei die wunderbare Landschaft am Zwickenbachtal.
Am Ende des Spaziergangs konnten die Frauen feststellen, dass sie manches nun mit einem anderen Blick betrachtet werden.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es im Weberhaus ein leckeres Abendessen.


So schmeckt Italien

Am 7.4. trafen sich 29 Landfrauen im Restaurant La Grotta in Melle, um einen italienischen Abend zu verbringen. Nachdem alle Frauen einen Platz gefunden hatten, begrüßte uns der Inhaber sehr freundlich und erzählte ein bisschen über traditionelles intalienisches Essen. Ganz wichtig ist in der italienischen Küche die gute Qualität der Zutaten und auch die Regionalität. 
Mehrere Gänge vereinen sich üblicherweise zu einem Festmahl.

Mit einem kleinen Teller Antipasti begannen die Landfrauen das gemeinsame Essen. Anschließend gab es auf den Tellern Pizza, Pasta und Salate zu sehen, die den Anwesenden hervorragend schmeckten. Es gab viele Gespräche die den Abend zu einem lange vermissten Erlebnis machten.
Nach einem kleinen Getränk „ auf’s Haus“ machten sich die Frauen gut gelaunt auf den Heimweg, nicht ohne sich schon für die nächste Veranstaltung angemeldet zu haben.


Ab Morgen mach ich Sport

Dr. Thomas Herzig hielt einen Vortrag vor 30 LandFrauen zum Thema: Ab Morgen mach ich Sport.
Er verdeutlichte anhand von Statistiken, wie wenig sich die meisten Menschen bewegen und welche Konsequenzen das für unsere Gesundheit hat.
Er gab viele Tips für kleine Bewegungseinheiten, die unserem Bewegungskonto (pro Woche 150 Minuten moderate Bewegung ) gutgeschrieben werden können.
Dr. Herzig erklärte uns, dass die eigene Motivation das Wichtigste ist.
Sport ist unerlässlich, um gesund zu bleiben und zu werden. Mit Beispielen von verschiedenen Krankheitsbildern erklärte er uns die Notwendigkeit der Bewegung. 
Sein Fazit: der bewegte Dicke ist gesunder als der träge Schlanke. 

 

Am Ende der Veranstaltung gingen die LandFrauen nach Hause mit dem Vorsatz:
Ab Morgen mach ich Sport!


Windlichter mit Makramee

 So langsam können auch wir endlich wieder mit Präsenz-Terminen der LandFrauen beginnen. Darum freuen wir uns umso mehr, dass dieser Programmpunkt stattfinden konnte.
 Am 18.3.22 trafen sich fünf Landfrauen, um mit der Hilfe von Angelika Bergsieker (eine LandFrau aus dem eigenen Verein) die Kunst des Knotenknüpfens Makramee auszuprobieren. Unter der fachkundigen Anleitung gelang es den Frauen in vier Stunden tolle Stücke für die Dekoration zuhause oder zum Verschenken herzustellen. Danke an dieser Stelle noch einmal für den tollen Abend!


Frühstück, Versammlung, Vortrag

 

 

 Am Montag, dem 11.Oktober 2021 haben über 50 Meller Landfrauen die Jahreshauptversammlung 2020 nachgeholt.

 

Zum Einstieg wurde erst einmal das Frühstück im Antik-Café genossen.

 

Gepaart mit guten Gesprächen am Rande, ein echtes Highlight im Landfrauenjahr.

 

 

 

 

 

 

 

   "-und niemals darf der Nachtisch fehlen!!"

 

    

 

Der Versammlungsteil hatte neben Rückblick und Kassenbericht auch Neuwahlen im Gepäck. Ulrike Last wechselt die Tätigkeit von der Beisitzerin zur Schriftführerin und ersetzt damit Hannelore Dodt nach ihrer langjährigen Tätigkeit. Anette Große-Gödinghaus wird das Vorstandsteam als neue Beisitzerin verstärken.

 

 

 

Ein Vortrag von Nicole Fischer rundet die Veranstaltung ab.

 

 Sie erzählt lebendig von ihrer Tätigkeit als Heilpraktikerin und Bewegungstherapeutin und macht Lust auf Nachahmung der vorgeführten Übungen.

 


Digitalisierung für ALLE!?

 

Stefan Muhle, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Digitales, sprach in seinem Vortrag über das Thema "Digitalisierung für ALLE?“
Die anwesenden Landfrauen waren sehr interessiert, stellten kritische Fragen und diskutierten  angeregt mit dem Referenten.

 

 

Das Fazit des Nachmittags :
Kritisch, aber auch offen sein, hinterfragen, schauen, wo die Digitalisierung bei anderen gut genutzt wird, die Chancen zur Unterstützung der Selbstständigkeit im Alter nutzen.


Planwagenfahrt der Meller Landfrauen durch Dielingdorf/Sondermühlen/Eickholt

 

Am frühen Abend des 25.08.21 trafen sich 42 Meller Landfrauen bei schönem Wetter auf dem Hof Dieckmann in Dielingdorf, um zu einer Planwagenfahrt aufzubrechen. 

 

 

Da alle Frauen vollständig geimpft waren, konnten sie ohne Masken auf den 3 Wagen Platz nehmen und starten.

Die Fahrt mit Treckern und Planwagen  führte über Feld- und Gemeindewege von Dielingdorf über Insingdorf zur Kirche nach Sondermühlen.

 

Dort durften wir uns in die Kirchenbänke setzen und bekamen von Monika Kuhr Informationen zur Kirchengeschichte.

Anschließend besuchten wir das Gut Sondermühlen, auf dem wir von Freifrau Sabine von Richthofen und 

Freiherrn Karl-Friedrich von Richthofen sehr herzlich begrüßt wurden.
Herr von Richthofen hielt einen kurzen, sehr interessanten Vortrag zur Geschichte des Gutes.

 

Die nächste Station wurde in Niederschlochtern gemacht bei der Kerzenmacherfamilie Schipper Axel Schipper berichtete von der Arbeit des Kerzenmachens und den aktuellen Schwierigkeiten durch die Corona Pandemie. Wir durften die Werkstatt besichtigen und ihn bei der Herstellung einer Kerze beobachten.

 

Anschließend stiegen wir ein letztes Mal auf die Planwagen, um uns über Eickholt und Redecke zurück zum Hof Dieckmann nach Sondermühlen fahren zu lassen.

 

Dort hatten wir einen gemütlichen Ausklang des Abends bei Bratwurst und Getränken.


 


„Ohne H2O wird der Mensch nicht froh“

 

Unter diesem Titel fand heute eine „Veranstaltung nach Corona“ der Landfrauen Melle statt.

 

Gestärkt mit Blechkuchen und leckeren Schnittchen vom Team des Lammers Antik-Cafés konnten über dreißig Gäste dem Vortrag von Klaus Leimbrock lauschen.

 

Wasserversorgung in Melle?  - Toll, wie das Wasser allzeit frisch und von hoher Qualität aus jedem schick gestylten Wasserhahn kommt. Ein öffentliches Wassernetz gibt es bereits seit 1902, ein großer Fortschritt in der Hygiene. Seit 1972, mit der Gebietsreform, schließen sich die Wasserbeschaffungsverbände der Gemeinden zum heutigen Wasserwerk zusammen.

 

 Wie selbstverständlich zapfen 83% der Meller Bevölkerung das kostbare Nass aus dem öffentlichen Netz. Alle weitern bedienen sich an eigenen Hausbrunnen, dessen Quelle aber ja dem des öffentlichen Netzes gleich ist. Müssten wir Frauen es, wie im Mittelalter, in Eimern auf den Schultern tragend, aus dem öffentlichen Brunnen am Kohlbrink herbeiholen, läge unser durchschnittlicher Tagesverbrauch wohl nicht bei 124 l.

 

Das Wasserwerk, als eigenständiger Dienstleister der Stadt, ist der Lieferung verpflichtet und berechnet pro Kubikmeter 1,29€.  Derzeit gewährleisten 11 Brunnen im Stadtgebiet die Versorgung über ein Leitungsnetz von 359km.

 

Die Brunnen haben Bohrlöcher mit einer Tiefe von 35m bis 140m und liefern Wasser von teilweise hohen Härtegraden mit Nitratwerten zwischen 4mg/l bis 47mg/ l. Die Verbundleitung nach Bünde festigt die Versorgung und garantiert, dass die genehmigten Entnahmemengen pro Brunnen nicht überschritten werden müssen. Das Meller Wasser muss nicht extra chemisch aufbereitet werden und gelangt pur bis in unsere Dusche, Waschmaschine oder in die Toilettenspülung.

 

Sorgsamer und sparsamer Umgang ist dringend gefordert, denn die Verbräuche klettern in trockenen Sommermonaten über das, dem Netz zumutbare, Maß hinaus erheblich. Jeder von uns trägt also mit Verantwortung für den Erhalt dieses kostbaren Gutes, sowohl in Menge als auch in Reinheit.

 

 

 

 

Dem Vortrag schließt sich eine lebhafte Diskussion an. Ein Geplapper, wie es nur Präsenzveranstaltungen ermöglichen – einfach herrlich.

Anneliese weist noch auf kommende Veranstaltungen wie unsere Radtour am 30.Juli oder die Planwagentour im August hin, bevor ein kurzweiliger Nachmittag zu Ende geht.

 

 

 

 


Liebe LandFrauen in und um Melle

 

 

 

so lautet nun schon seit über einem Jahr die Einleitung der Landfrauenbriefe, mit denen der Vorstand der Meller Landfrauen zur Pandemiezeit regelmäßig Kontakt zu seinen Mitgliedern hält.

 

Zu Ostern 2021 wurde so bereits der sechste Brief per Mail oder durch die Vertrauensfrauen in die Runde geschickt. Im Kuvert finden die Mitglieder zunächst aktuelle Informationen zur Landfrauenarbeit im Verein und bei den Kreislandfrauen oder eben auch zu überregionalen Themen, die vom Verband in Oldenburg oder im Bundesverband in Berlin ausgearbeitet werden.

 

Des Weiteren werden Rätsel in der Rubrik „Denk mal“, kleine Anekdoten, Gedichte, gerne aus den eigenen Reihen, aber auch Rezepte präsentiert.  Landwirtschaftliche Themen kommen genauso auf den Tisch, wie Gedanken zur alles beherrschenden Covid-Lage oder zum Gartenleben. Der Weihnachtsbrief hatte nochmal ganz andere Themen im Gepäck und war aufwendiger gestaltet. Zudem wird noch auf die digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen im Umfeld der Landfrauen hingewiesen. Der Hinweis auf interessante Webseiten fehlt fast nie.

 

 

Bilder und Zeichnungen wechseln sich mit Textpassagen ab. Skizzen oder Diagramme vermitteln Spezialwissen von Tannenbäumen oder Bienen, von globalen Osterbräuchen oder Entspannungstechniken.

 

Die Resonanz aus den Reihen der Mitglieder ermuntert zum Weitermachen.

 

Dennoch würden sich die Meller LandFrauen über nichts mehr freuen, als über eine reale Veranstaltung mit echten Gesprächen und einen Blick in unverhüllte fröhliche Gesichter.


10.03.2020 – Annika Perlmann berichtet über ihre Walz

 

Der federführend von Jutta Albersmann mit leuchtenden Frühlingsblühern geschmackvoll dekorierte Saal im Hotel Bueraner Hof stimmte die eintreffenden Landfrauen aus Melle und Buer stimmungsvoll auf einen kurzweiligen Nachmittag ein. Und wahrlich, Referentin Annika Perlmann, angereist aus Krokow, Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein, begeisterte die Landfrauen mit ihrer fidelen, sympathischen Art, die Erlebnisse als Zimmermannsgesellin auf der Walz zu schildern.

  Bereits ihr Eintreffen in der Originalkluft mit Stenz (Wanderstock) und Charlottenburger (geschnürtes Stofftuch für das wenige an Hab und Gut) weckte unverkennbar das Interesse, diese Frau näher kennenzulernen, die sich vier Jahre und einen Tag auf Wanderschaft befand.

 

Im Anschluss an ihre Ausbildung zur Zimmerin begann Sie mit dem Gesellenbrief in der Tasche die Tippelei „an der Hand eines erfahrenen Wandergesellen, der sie abholte, einige Monate begleitete und mit den Gepflogenheiten vertraut machte. Sie fragte in Betrieben nach Arbeit, suchte Schlafunterkünfte am „schwarzen Brett“ und erkundete im ersten Jahr besonders den südlichen Teil Deutschlands. „Gerade mal bei zehn Prozent liegt der Frauenanteil unter den Wanderern auf der Walz“, informierte Annika Perlmann. Sie testete auch gleich, ob die Frauen Begriffe aus dem „Rotwelsch“ – Sondersprache der Handwerker auf Rolle  – kennen. „Mathilda ist gleichbedeutend Straße, als Krauter wird ein Handwerksmeister mit eigenem Betrieb genannt und Kuhköppe sind Menschen, die auf spezielle Art und Weise in die Welt schauen“, erläuterte sie augenzwinkernd. „Ein wichtiges Schmuckstück auf der Wanderschaft ist der Ohrring mit Gravur“, erklärte sie weiter und informierte über das ungewöhnliche Ritual des Ohrringstechens. Auch heute existieren noch etliche traditionelle Handwerksvereinigungen, die das Brauchtum der traditionellen Wanderschaft pflegen. Dazu gehören beispielsweise „Schächte“ wie der „Rolandschacht“, „Freie Vogtländer Deutschlands“ oder „Axt und Kelle“. „Den Bannkreis von 50 Kilometern um den eigenen Heimatort darf man während der Wanderschaft niemals unterschreiten“, informierte Annika Perlmann und ergänzte: „Während des Tippelns arbeitet man um zu Reisen und reist um zu Arbeiten. Man soll sich in der Zeit nicht bereichern und keinen Besitz anhäufen. Selbstverständlich ist auch die Handynutzung nicht erlaubt. Drei bis sechs Monate verweilt man maximal an einem Ort, dann geht die Reise weiter – immer in der Kluft!“

 

Die einzelnen Teile ihrer maßgeschneiderten Kluft ließen sich die Landfrauen genau erklären und erfuhren, dass die Jacke aufgrund ihres Gewichtes allein stehen kann. Bis zu 10 Kilogramm kann so eine Jacke wiegen und enthält alles Notwendige. Der Hut wird immer getragen; nur zum Schlafen, Essen, in der Kirche und Küche wird er abgenommen. Die schwarze Farbe der Kluft weist auf einen Holzberuf hin und das Koppelschloss ‚Hoch die Zimmererkunst‘ bestätigt die Zunft der Zimmerer. In dieser Kluft wird nicht nur geheiratet, man wird darin auch beerdigt. Die Walz ist international: Somit führte die Tippelei von Annika Perlmann auch in die Europäischen Nachbarstaaten und abschließend sogar nach Grönland, Kanada, Neuseeland, Alaska, USA und Australien.

 

Die Präsentation ihrer ausdrucksstarken, privaten Reisefotos beeindruckten die Landfrauen und schafften eine besondere Verbundenheit. Die Landfrauen lauschten über zwei Stunden der lebhaften, humorvollen Erlebnisschilderung von Annika Perlman, gespickt mit bemerkenswerten Informationen zur Walz. Heute ist sie als Meisterin in einem kleinen Zimmereibetrieb angestellt und betreibt nebenbei eine findige Töpferwerkstatt. Die Landfrauen genossen den kurzweiligen, interessanten Vortrag und wünschten Annika Perlmann beruflich und privat alles Gute.

 


Wie funktioniert Politik auf Landesebene?

Heute war Gerda Hövel, Melles stellvertretende Bürgermeisterin und MDL in Hannover, bei den Meller Landfrauen zu Gast.
Sie gab uns detaillierte Informationen zu ihrer Arbeit auf Landesebene in verschiedenen Auschüssen und im Präsidium. Es ist ihr ein großes Anliegen Frauen dazu zu bewegen sich politisch einzubringen und Verantwortung bzw. ein politisches Amt zu übernehmen.

 

 

 

 

Wir bedanken uns ganz herzlich für den spannenden und kurzweiligen Nachmittag! 

 


Weihnachten in Indien

 

 

Pastor Joby Thomas aus Bissendorf erzählte uns auf unserem diesjährigen Adventstreffen im Heimathof in Melle von Weihnachten aus seiner Heimat Indien. Aktuell gibt es dort ca 2,3 % Christen, die meisten Menschen dort sind allerdings Hindi. Die Zahl der Moslems erhöht sich in den letzten Jahren leicht. Die meisten Christen leben im Süden des Landes. Pastor Thomas erzählt uns mit einigen bunten Bildern wie Weihnachten bei den indischen Christen gefeiert wird.

 

Es gibt viele Parallelen zu unserem Weihnachtsfest. Auch dort ist die Kirche, die an Weihnachten außen mit vielen bunten Lichtern geschmückt wird, an den Weihnachtstagen deutlich voller als an anderen Tagen. Es gibt zu den Feiertagen auch dort besondere Leckereien und die Familien treffen sich und singen gemeinsam.


Das bisschen Haushalt . . . . .

Über 50 Frauen hatten einen kurzweiligen Nachmittag zum Thema : "das bisschen Haushalt". Anlässlich des Jubiläumsjahres "70 Jahre Landfrauen Melle" haben wir die Entwicklung in diesem Zeitraum in puncto Haushalt Revue passieren lassen. Es wurden die verschiedenen Bereiche der hausfraulichen Tätigkeiten in Küche, Garten, bei der Versorgung der Familie,  der Wohnungs-und Wäschepflege beleuchtet. Die Mitglieder hatten sich zum Teil sehr viel Mühe gegeben, entsprechende Utensilien hervorzuholen und Anekdoten dazu zum Besten zu geben. Das begann mit einer plattdeutsch vorgetragenen Geschichte zur Kochkiste, über die Verwendung von Erdbeergeld im Entsafter und war mit der Schilderung der Hausschlachtung noch lange nicht zu Ende. Ein wirklich interessanter Nachmittag,  der zeigte, wie vielfältig unser Verein und das Leben der Landfrauen heute und früher war.

 


Wir entdecken Eicken-Bruche mit dem Planwagen