Hüte durch Obstbäume werfen ??? -                                              Neue Sportart bei den LandFrauen ?

Am Samstag dem 15.2.2020 trafen sich 13 LandFrauen auf dem Hof Möntmann in Suttorf, um unter der Leitung von Hinrich Krüger zu erfahren, wie Obstbäume beschnitten werden müssen, damit sie viele gute Früchte tragen.
Bei frühlingshaftem Wetter wurde zuerst theoretisches Wissen vermittelt. Damit sich gleich starke Hauptäste entwickeln, ist ein Leittrieb nötig, der die gewünschte Richtung fortsetzt. Fruchtäste mit Seitentrieben dürfen sich nach außen frei entfalten.
Mit Astschere und Säge wurde den Bäumen, die seit Jahren keinen Rückschnitt genossen hatten, von den Meller LandFrauen zu Leibe gerückt und mit sauberen Schnitten viel Licht in die Baumkronen gebracht. Man sollte einen Hut hindurchwerfen können: ein Indiz dafür, dass richtig gearbeitet wurde. In diesem Jahr wird die Obsternte geringer ausfallen, dafür in den kommenden um so üppiger.

Die Stärkung durch eine leckere Suppe in der Mittagszeit lockerte die Aktion auf und um Schädlingen Einhalt zu gebieten, wurde der Familie Möntmann zum Abschluss ein Nistkasten für die gelichteten Obstbäume als "Dankeschön" überreicht.


70 Jahre KreisLandFrauen Melle - vielstimmig, vielfältig, vielseitig

Am Samstag dem 12. Oktober 2019 feierten die KreisLandFrauen Melle ihren 70. Geburtstag.
Nach Worten der Begrüßung durch die KreisLandFrauen-Vorsitzende Kathrin Möntmann, Grußworten der Präsidentin des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Weser-Ems Ina Janhsen sowie der stellvertretenden Bürgermeisterin Annegret Mielke wurde eine Radierung des Künstlers Reinhard Klink dem Titel entsprechend "70 Jahre KreisLandFrauen Melle, vielstimmig, vielfältig, vielseitig " vorgestellt. Mit Unterstützung des Vereins Osnabrücker Land-Kultur ist dieses Werk entstanden, dass vortrefflich aufzeigt, für was LandFrauen standen und stehen. In der limitierten Auflage der Radierung, die von Hand koloriert wird, ist bildlich der Brückenschlag zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dargestellt.

Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken wurde es musikalisch. Die Mezzosopranistin Stefanie Golisch gab sehr lebhaft in Musik und Texten Einblick in das Leben und Werk von Lale Andersen.

 

Eine anschließende Talkrunde mit Pastorin Lore Julius, der Osnabrücker Bezirksvorsitzenden  Annegret Westermann und LandFrau Christina Tiemann behandelte die Themen Erntedank, aktuelle Vorhaben und Wünsche der LandFrauen sowie das diesjährige Motto: "LandFrauen zeigen Flagge".

Anlässlich des Jubiläums hatten alle fünf Ortsvereine der KreisLandFrauen jeweils einen Stuhl bemalt, der von den jeweiligen Vorsitzenden den 200 Gästen der Veranstaltung vorgestellt und erklärt wurde. Dabei wurde die Gunst der Stunde genutzt, der Kreisvorsitzenden Kathrin Möntmann mit einer der Jubiläumsradierungen für ihr unerschöpfliches Engagement zu danken.
Mit abschließendem Rudelsingen unter der Leitung von Frau Golisch endete dieser schöne, vielstimmige, vielfältige und vielseitige Nachmittag.

 


Eindrucksvoller Brückenschlag aus der Vergangenheit durch die Gegenwart in die Zukunft

Reinhard-Klink-Radierung                                                                                                    „70 Jahre KreisLandFrauen – Vielstimmig, vielfältig, vielseitig“ erschienen

„70 Jahre KreisLandFrauen – Vielstimmig, vielfältig, vielseitig“ lautet der Titel einer Reinhard-Klink-Radierung, die der Verein OsnabrückerLandKultur aus Anlass der 70-Jahr-Feier des Dachverbandes der Landfrauenvereine im Grönegau herausgegeben hat. Die offizielle Vorstellung der in einer limitierten Auflage von 50 Exemplaren erschienenen Edition erfolgte jetzt vor der Fachwerkkulisse des Grönegau-Museums in Melle-Mitte.

 

 „Wir freuen uns sehr, dass Reinhard Klink zu diesem Jubiläum ein wunderbares Kunstwerk geschaffen hat“, erklärten Jürgen Krämer, Anna-Margaretha Stascheit und Erdmute Wobker. Die drei Vorstandsmitglieder von OsnabrückerLandKultur wiesen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der bekannte Osnabrücker Maler, Grafiker und Illustrator inzwischen die 18. Radierung mit einem Bezug zum Grönegau kreiert habe. Allein acht davon seien in den vergangenen beiden Jahren unter dem Dach von OsnabrückerLandKultur e. V. entstanden.

 

Die Vorsitzende der KreisLandFrauen Melle, Kathrin Möntmann, ihre beiden Stellvertreterinnen Ulrike Heitland und Charlotte Hageböke sowie Anke Kuddes vom Vorstand des Landfrauenvereins Buer dankten zum einen den Herausgebern für deren Initiative, aus Anlass des Verbandsjubiläums eine Radierung herauszubringen; zum anderen aber auch Reinhard Klink für dessen Bereitschaft, das Kunstwerk zu realisieren. „Dem Künstler ist es vortrefflich gelungen, visuell das aufzuzeigen, für das die Landfrauen standen und stehen. Ihm ist  dabei ein interessanter Brückenschlag zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart mit einem Ausblick in die Zukunft gelungen.“

 

Landfrauen zeichnen sich durch Bodenhaftung und durch eine enge Verwurzelung mit ihrer Heimat aus. So kam es nicht von ungefähr, dass Reinhard Klink diesem Aspekt ein besonderes Augenmerk schenkte – und zwar in Form eines knorrigen Laubbaumes, der mit mächtigen Wurzeln fest im Erdreich verankert ist. Auf dem kräftigen Stamm dieses Baumes thront eine große Krone. Aus ihr erwachsen symbolische Elemente, die mit Landfrauen in enger Verbindung stehen – darunter eine Erntekrone, Früchte des Gartens und des Feldes und nicht zuletzt Waben, die einem Bienenvolk als Heimstatt dienen. Und da die Landfrauen bekanntlich fleißig wie die Bienen sind, versäumte es Reinhard Klink nicht, auch einige dieser Insekten in sein Kunstwerk zu integrieren.

Ist der linke Teil des Bildes der Vergangenheit gewidmet, mit einer melkenden Bäuerin als kleinem Blickfang, so vollzieht der Künstler im Zuge der weiteren Bildgestaltung einen interessanten Übergang in die Gegenwart. Mit einer gebogenen Ähre gelingt Reinhard Klink ein eindrucksvoller Brückenschlag vom Einst zum Jetzt – mit Landfrauen, die aus der Vergangenheit durch die Gegenwart in die Zukunft schreiten. Ein Symbol dafür, dass sich die Landfrauenarbeit kontinuierlich weiterentwickelt: Standen früher Aufgaben wie Kochen, Backen, Gartenarbeit und Kühemelken im Blickpunkt des Geschehens, so hat inzwischen das digitale Zeitalter Einzug in das Leben der Landfrauen gehalten. Sinnbildlich für diesen Aspekt steht ein Laptop, der am rechten Bildrand zu sehen ist. Dass  der Jubiläumsverband offen für Neues und der Zukunft zugewandt ist, verdeutlicht eine Landfrau, die – auf einer Leiter stehend – durch ein Fernrohr bevorstehende Zeiten in den Fokus nimmt.

 

Alles in allem ein Kunstwerk, das dem Motto gerecht wird: „70 Jahre KreisLandFrauen Melle – Vielstimmig, vielfältig, vielseitig!“

 

Die Radierung ist ab sofort im Atelier am Markt in Melle-Mitte erhältlich. Es kostet 98 Euro.


Erntekrone 2019

Alle vier Jahre sind die KreisLandFrauen - Melle dazu aufgerufen die Erntekrone für die Region Osnabrück zu binden und sie an eine Person oder Institution zu überreichen, die diese Krone als Ehrung für besondere Verdienste oder soziales Engagement erhält.
Dagmar zur Nedden hat sich ihr Leben lang auf vielfältige Weise stark gemacht für Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen.
Im Rahmen des Apfelfestes der Albert-Schweitzer-Kindertagesstätte wurde die Krone im Beisein von Vertreterinnen der KLF - Bersenbrück, Bohmte/Wittlage und Osnabrück überreicht. Zu diesem Kindergarten hat Dagmar zur Nedden eine besondere Beziehung. Ihr Mann hatte den Bau vor 48 Jahren mit geplant und stark unterstützt und sie selbst hat vor wenigen Jahren dafür gesorgt, dass die Krippenplätze realisiert werden konnten.
In ihren Dankesworten betonte Dagmar zur Nedden die Besonderheit dieser Erntekrone. Sie ist ein Symbol für die eingebrachte Ernte und Dank für gute Gaben. Für sie selber würde sich so ein Kreis schließen, denn im letzten Jahr hat sie den Hauptteil ihrer Ehrenämter in jüngere Hände gelegt.
Mit einem gemütlichen Kaffeetrinken und netten Gesprächen wurde der Nachmittag beschlossen.

 



LandFrauen auf der Landesgartenschau in Bad Iburg


Freiheit – unser höchstes Gut

 

Der langjährigen Freundschaft von Kirsten Eppmann, einer Bennier Landfrau, zur Referentin ist es zu verdanken, dass die KreisLandFrauen Melle die ehemalige Bundespräsidentschaftskandidatin Prof. Dr. Dagmar Schipanski am vergangenen Mittwoch im Forum Melle zu dem Thema

"Sehnsucht einiges Europa " begrüßen durften.

 

Die KLF-Vorsitzende Kathrin Möntmann skizzierte bei der Begrüßung kurz den bemerkenswerten Lebensweg von Dagmar Schipanski. Als Mutter von drei Kindern absolvierte sie ein  Maschinenbau- sowie Physikstudium, ist erste Rektorin einer technischen Hochschule sowie auch die erste Frau gewesen, die den deutschen Wissenschaftsrat geleitet hat. Sie ist heute noch aktiv in vielen Stiftungen und gehört  zum Bundesvorstand der CDU.

 

 

In ihrem Vortrag "Sehnsucht einiges Europa" gab Dagmar Schipanski einen kurzen analytischen Rückblick auf die Geschichte Europas und zeigte Unterschiede in wirtschaftlicher, territorialer, sprachlicher und ethnischer Hinsicht auf. Dabei betonte sie, dass gemeinsame Zielstellungen am Verhandlungstisch mit Diplomatie und nicht mit Gewalt und Waffen herausgearbeitet werden müssen. Die großflächige Einigung hatte ihren Ursprung in der Wirtschaft.

 

Nur Vertrauen und Kooperation ermöglichen Stabilität.

 

In Bezug auf die drei Säulen der Europäischen Union stellte Dagmar Schipanski die besondere Problematik der Wertegemeinschaft dar. Dort ist noch viel nachzuholen und die Konflikte sind nur durch demokratische Vermittlung und Geduld lösbar. Ziel muss es sein, bei besonderen Problemen Hilfe zur nationalen Selbsthilfe zu geben, die dann auch von allen Mitgliedsstaaten zu respektieren ist, da die einzelnen Länder noch auf verschiedenen Sozialisationsstufen stehen.

 

Die Europäischen Einbindung ist Stütze für alle und die aktuellen Probleme, wie Brexit, Flüchtlingskrise und Terror sind oft durch das Vergessen begründet.

 

Freiheitliches Denken, Sprechen und Handeln ist das kostbarste Gut, das wir nach den Kriegen erlangt haben und so wie für einen Menschen der Gedächtnisverlust schmerzhaft ist, so wäre es für Europa auch, betonte Dagmar Schipanski. Ältere Menschen in Ost und West können sich noch an andere Zeiten mit Grenzen und verschiedenen Währungen erinnern. Man hat festgestellt, dass Jugendliche nicht einmal mehr den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur kennen, weil sie in unserem freien Land aufgewachsen sind und sie vieles für selbstverständlich halten.

 

Die Vermittlung von Werten wie Toleranz, Gleichheit, Demokratie, Individualität und Freiheit muss unser höchstes Ziel sein.

Mit einem Präsentkorb ,gefüllt mit Spezialitäten aus dem Grönegau, bedankten sich die Vorsitzende und ihre Stellvertreterinnen bei Dagmar Schipanski für den Vortrag und das Plädoyer für Europa.

 


Tag des offenen Hofes 2018 in Suttorf


Besuch der Niedersächsischen Agrarministerin Barbara Otte-Kinast

 

Eine bemerkenswerte Agrarministerin erlebten die zahlreichen Gäste am 16. April auf Initiative des Landfrauenvereins Buer im Forum Melle. Im Namen der KreisLandFrauen Melle begrüßte Kathrin Möntmann unsere Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Barbara Otte-Kinast.

 

 

Interessiert lauschten mehr als 250 Landfrauen, Landwirte, Vertreter diverser Verbände und interessierte Bürger dem sachkundigen, lebhaften Vortrag zum Thema „Die Zukunft der Landwirtschaft und des ländlichen Raums“. Kompetent äußerte sich Barbara Otte-Kinast unter anderem zu EU-Richtlinien, Wolfspopulation, Tierwohl, Umweltschutz, Düngeverordnungen, Pflanzenschutzregelungen und Bürokratieabbau.

 

 

„Niedersachsen ist Deutschlands Agrarland Nr. 1! Ich möchte unsere moderne Landwirtschaft wieder in die Mitte der Gesellschaft rücken“, erklärte unsere Landwirtschaftsministerin bedeutsam ihr politisches Ziel. Barbara Otte-Kinast plädierte für eine umfassende, sachliche Öffentlichkeitsarbeit, ergebnisorientierte Dialoge sowie sorgfältige Vorabprüfung geplanter Maßnahmen. „Die Ökologie und Ökonomie im ländlichen Raum in Einklang zu bringen, ist eine große berufliche Herausforderung“, attestierte Barbara Otte-Kinast am Ende ihres eindrucksvollen Vortrags. Die interessierten Gäste erlebten eine charmante, kompetente Agrarministerin, die abschließend gern noch diverse Fragen beantwortete.

 


KreisLandFrauentag 2018

Unter dem Motto „Begeisternd- Bewegend“ erlebten die fünf Ortsvereine der LandFrauen Melle eine gelungene Veranstaltung, zu der 220 Frauen und Gäste Ende Februar ins Forum Melle kamen.

Kathrin Möntmann, Vorsitzende der KreisLandFrauen Melle, begrüßte die Mitglieder, Vertreter der Stadt, des Landvolks, der Banken und weiterer Meller Vereine.
Die Vorstände der 600 LandFrauen in Melle setzen sich für eine Vereinsarbeit mit vielen Themen und Veranstaltungen ein. 30 000 Mitglieder in Weser- Ems und bundesweit 500 000, deren Vorstände auch auf politischer Ebene tätig sind und gehört werden, betonte Möntmann.

 

 Auf diese beeindruckenden Zahlen wies auch Agnes Witschen als Vorsitzende des Landesverbandes Weser- Ems hin. Sie ermutigte die Meller LandFrauen, die Kultur auf dem Land voran zu bringen und Texte, eigene Geschichten und Gedichte an den Landesverband zu senden, um am LandFrauenkult(ur)jahr, das vom Verband ausgerufen wurde, teilzunehmen.

Jürgen Sixtus, Meller Landvolkvorsitzender zollte den Landfrauen großen Respekt für ihr starkes Engagement,die Mittlerfunktion von Höfen zur Öffentlichkeit, sowie ihren starken Einsatz bei Aktionen wie „Transparenz schaffen“.

Alle Alters- und Berufsgruppen finden sich bei den LandFrauen, freute sich Annegret Mielke, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Melle.

Begeisternd- Bewegend“ waren die Auftritte der Hip- Hop Tanzgruppe „Team Revulsion“ zwischen Grußworten und Ehrungen.

 

 

 

Für langjährige Verdienste in der LandFrauenarbeit gab es Blumen für Karin Wirkuttis, Ingrid Peters, Helga Körkemeyer, Brigitte Grau, Ulrike Aschermann, Christa Ballmeyer und Anke Detert. Ein besonderer Dank ging an Annegret Nitsch von der Landwirtschaftskammer, die für die LandFrauen tätig ist.

 

Die Qualität der Gedanken bestimmt unsere Lebensqualität. Mit diesen eindringlichen Worten unterstrich der Festredner Ralf Strupat seinen Vortrag. Jammern macht krank und wenn wir es nicht ändern können, ändere deine Meinung, so Strupat. Eine negative Einstellung frisst Energie. Im Alltag sprechen wir 12 Mal mehr über negative Dinge -  dabei erleben wir doch die friedlichsten Zeiten.

 

 

Damit legte der Redner den Finger in die Wunde des Täglichen. Worte die wir aus unserem Vokabular streichen sollten: Eigentlich, nicht schlecht, ja aber, immer, alle, jeder…..

Was tut uns gut? Lob, Musik, kleine Gesten mit großer Wirkung.
Viele Beispiele brachte der Unternehmensberater aus seinem Arbeitsleben und auch aus seiner Familie. Humorvoll zeigte der 4- fache Vater, mit welchen Dingen wir uns das Leben selbst schwer machen. Mit Vorwürfen kann ich nichts ändern, e
s gilt die eigene Begeisterung rüber zu bringen. Wer mit Leidenschaft bei der Sache ist, arbeitet effizienter. Dankbarkeit, Demut und Respekt führen zu einem begeisterten Leben.

Das spritzige Abendprogramm mit Tanzvorführungen und dem amüsanten Vortrag von Herrn Strupat wurde mit einem Begrüßungssekt und leckerem Imbiss abgerundet.